Räume & Geheimnisse
Das zeremonielle Herz des Schlosses, einst Ort bedeutender Begegnungen und Entscheidungen.
Das gotische Kreuzrippengewölbe und die romanischen Doppelfenster bewahren bis heute den Geist vergangener Würde.
Siebzehn Gärten umgeben das Schloss, jeder mit eigener Identität. Vom Apothekergarten mit Heilkräutern bis zum Rosengarten erzählt jeder Ort von Jahreszeiten, Düften und Erinnerungen. Heimische Pflanzen begegnen alten Sorten – im Einklang mit dem ursprünglichen Felsboden.
Versteckt im Schloss haben Wandmalereien des 11. und 12. Jahrhunderts als Fragmente von Farbe und Erinnerung überdauert.
Heute sind sie Teil der Ästhetik des Hauses – stille Zeugen des einstigen Klosters.
Im Herzen des Schlosses reihen sich Räume, die einst dem täglichen Leben dienten: die Residenzstube mit ihrer kunstvoll geschnitzten Decke,
die die Siegel und Signaturen der Äbtissinnen trägt, und die Jungfernstube – Ort des Lernens, Stickens und Gebets.
Heute leben hier die kulinarischen Ideen des Schlosses weiter – in bewahrter Intimität.